Sa 07.02.26, 19:30 Uhr Zweite Tutzinger Kurzfilmnacht

Nach der erfolgreichen Premiere im April letzten Jahres veranstalten wir am Samstag, den 7. Februar, ab 19:30 Uhr die zweite Tutzinger Kurzfilmnacht. Der Münchner Regisseur und Drehbuchautor Lukas März präsentiert in zwei Blöcken jeweils mehrere Kurzfilme von Nachwuchs-Filmemachern, die sich mit den Themen unserer Zeit auseinandersetzen: Mobbing, Diversität, Integration, Generationenkonflikte…

Nach jedem Themenblock gibt es ein kurzes Filmgespräch.

Block 1

Out of the Blue (Komödie; 8 Min; D 2025; R: Kevin Koch)

Zwei Teenager entdecken während ihrer Arbeit im Hotel ein verlockendes Social-Media-Shooting. Während die eine ihre große Chance auf Ruhm wittert, spürt die andere, dass etwas nicht stimmt. Was harmlos beginnt, stellt bald ihre Freundschaft und ihre Werte auf eine harte Probe.

Kevin Koch: Geboren 1995 in München. Soziale Kunstprojekte in Indonesien und auf den Philippinen, dann Studium Medienwissenschaften und Angewandte Medien an der Universität Bayreuth. Aktuell Regiestudium an der Filmakademie Baden-Württemberg. Tätig als Regisseur und Drehbuchautor.

©Fizzy

Im Kreis (Coming-of-Age; 19 Min; A 2025; R: Zoe Schmidt)

Mia und Karo sind 10 und unzertrennlich. Sie verbringen jede freie Minute auf dem Spielplatz bei der Drehscheibe. Karo liebt es, andere zu ärgern. Doch manchmal geht sie zu weit. Als Mia heimlich Karos Streich rückgängig macht und dabei erwischt wird, ändert sich alles zwischen den beiden Freundinnen.

Zoe Schmidt: Geboren 1998 in Berlin, lebt in Wien. Kunststudium mit Schwerpunkt Film an der Hochschule für Gestaltung Offenbach, aktuell Studium Regie und Drehbuch bei Wolfgang Murnberger und Götz Spielmann an der Filmakademie Wien. Tätig als Regisseurin.

©ZaraZankl

Ademi (Dokumentarfilm; 20 Min; D/KZ 2025; R: Zhamilya Sakhari)

Auf der Bühne spürt Ali Freiheit – in der Dragkunst findet er den Raum, in dem er ganz er selbst sein kann. Dort verwandelt sich Schmerz in Stärke, Scham in Stolz. Doch während Ali lebt und leuchtet, trägt seine Mutter die Last eines Landes, das ihn verurteilt. Zwischen Hoffnung und Angst steht sie an seiner Seite – leise, aber unbeirrbar.

Zhamilya Sakhari: Geboren in Karaganda, Kasachstan, lebt in München. Studium Regie an der Kazakh University of Arts (Kasachstan) und an der Hochschule für Fernsehen und Film, München, im Bereich Dokumentarfilm und TV-Journalismus. Tätig als Regisseurin und Fotografin.

Block 2

About Me (Tragikomödie; A 2025; 15 Min; R: Fanny Rösch)
Bei der Vorbereitung auf ihr erstes E-Casting kommt der 60-jährigen Schauspielerin Sylvia die eigene Scham in die Quere, wofür ihre Anfang-20-jährige Tochter Marlene wenig Verständnis hat. Während Sylvia gegen das Gefühl des „Unsichtbar-Werdens“ kämpft, entfaltet sich eine Geschichte um Selbstakzeptanz und Komplexität in einer Mutter-Tochter-Beziehung.

Fanny Rösch: Geboren 1998 in München. Arbeit bei Film- und Fernsehproduktionen in München und Berlin. Studium Produktion und Medienwirtschaft an der Hochschule für Fernsehen und Film München. Studentin Szenische Regie und Drehbuch an der Filmakademie Wien. Tätig als Produzentin, Autorin und Regisseurin.

Home (Drama; D 2025; 18 min; R: Esa-Lu Lorenz)

Samir, ein junger Student aus Hamburg, lebt mit seinem besten Kumpel in einer WG und führt eine glückliche Beziehung – bis er eines Tages die Aufforderung zur freiwilligen Ausreise erhält. Die Nachricht trifft Samir wie ein Schlag. Doch als er es schafft, seinen Freunden davon zu erzählen, wird klar, dass sie ihn nicht einfach so gehen lassen werden.

Esa-Lu Lorenz: Geboren 1992 in Niedersachsen. Studium Digitale Medien und Philosophie. Arbeit als Regieassistentin. Tätig als Kurzfilmregisseurin.

Die Telefonzelle (Komödie; D 2022; 11 Min; R: Lukas März, Kilian Bohnensack)

Für seine große Liebe Anna möchte Tom eine Überraschungsparty schmeißen. Leider hat die Bar seine Reservierung vergeigt – und der einzig Raum, der kurzfristig frei ist, ist die Telefonzelle im Hinterhof. Tom versucht alles, um trotzdem die „Party des Jahres“ zu veranstalten. Aber dafür sind die Zelle zu eng, die Regeln der Bar zu absurd und Anna viel zu schwer zu beeindrucken.

Lukas März: Geboren 1993, aufgewachsen in Pöcking am Starnberger See. Drehbuchautor und Regisseur aus München. Nach einem Germanistik- und Theaterwissenschaftsstudium in Deutschland und italienischen Padua studierte er von 2016 bis 2022 Drehbuch an der Hochschule für Fernsehen und Film München. Neben der Arbeit für Theater und FIlmproduktionsfirmen ist er auch als Programmer für die Internationalen Hofer Filmtage tätig.

©Manuel Lübbers

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Wir danken dem Sozialfonds des Rotary Clubs Tutzing für die finanzielle Unterstützung der 2. Tutzinger Kurzfilmnacht.

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Eintritt 15 Euro. Karten im Online-Vorverkauf auf unserer Startseite oder in bar direkt an der Kinokasse erhältlich.